Das Apple MacBook Pro 14“ M1 und das Apple MacBook Pro 13“ M1 haben einen Altersunterschied von einem Jahr. Ein Jahr ist nicht wirklich viel, im Hinblick auf Entwicklung und Prozessor jedoch eine ganze Menge. Ein technischer Fortschritt ergibt sich auch aus dem Vergleich „Apple MacBook Pro 13“ M1 vs Pro 14“ M1″. Nur unschwer lässt sich erkennen, dass das MacBook Pro 14“ M1 das neuere Modell ist. Es ist größer, leistungsfähiger, schnell im Rechnen, aber auch genauso schnell aus der Puste. Obwohl es für seine Verhältnisse lang ohne Stromzufuhr auskommt, sieht das MacBook Pro 13“ M1 darin seine Chance. Längere und mehr Filmwiedergaben skizzieren einen starken Vorteil am Display, werden aber sofort von dem MacBook Pro 14“ M1 gezeichnet.
Das MacBook Pro 13“ aus dem Jahre 2020 und das MacBook Pro 14“ aus dem Jahre 2021 hinterlassen kein gemeinsames Bild. Ihr Eindruck von Technik und Leistung ist ein anderer. Das spiegelt sich auch in der Wahl ihres Prozessors wieder. Das eine Herz schlägt für M1 und das andere für M1-Pro. Sie schlagen weder im gleichen Puls noch in der gleichen Stärke. In unserem heutigen Vergleich „MacBook Pro 13“ M1 vs Pro 14“ M1″ haben wir die beiden Herztöne miteinander verglichen und nachgeschaut, wie sich das auf den ganzen Körper auswirkt – sprich Tastatur, Display, Gehäuse und Leistung. Damit kein Herz zu schlagen aufhört oder vor Rasen kaum zur Ruhe kommt, ist dieser Vergleich von äußerst friedlicher Natur und macht lediglich auf ihre Stärken und Schwächen aufmerksam.
Das Design – Ein fragwürdiger Anblick?
Das Design lässt keine Fragen offen. Obwohl es sich in Stil und Form kaum von Modell zu Modell unterscheidet, gibt es doch einige wesentliche Punkte, die sofort ins Auge stechen. Das MacBook Pro 13“ M1 und das MacBook Pro 14“ M1 unterscheiden sich optisch hauptsächlich in der Gehäusegröße, der Displaygröße und den Anschlüssen. Schon von außen ist sehr leicht zu erkennen, dass das MacBook Pro 13“ M1 eine Touch-Bar hat und das MacBook Pro 14“ M1 nicht. Älter und dicker muss es sich einigen fragwürdigen Blicken stellen, während das MacBook Pro 13“ M1 mit 1,4 kg ganze 200 g leichter ist als das MacBook Pro 14“ M1.
Für das MacBook Pro 14“ M1 kam dieser Gewichtsunterschied unerwartet und gibt offen zu: Wie gut, dass man mit dem Auge nicht jedes Gramm einzeln sehen kann. Denn was das MacBook Pro 13“ M1 nicht bedenkt: Auf die Optik kommt es nicht an! In Space-Grau oder Silber lassen beide Modelle nachfolgend so einiges durchblicken.
Apple M1 Pro vs Apple M1 – Kein Battle, aber eine Herzensangelegenheit
Die beiden zu vergleichenden MacBook-Modelle haben ihr Herz an unterschiedliche Prozessoren verschenkt. Das MacBook Pro 13“ funktioniert mit dem Apple M1-Chip und das MacBook Pro 14“ mit dem Apple M1 Pro-Chip. Dadurch ergeben sich Unterschiede in Performance und Effizienz. Ihre Anzahl an CPU- und GPU-Kernen lösen rechenintensive Aufgaben wie Video-Rendering oder 3D-Modellierung und machen sie im Hintergrund zu schnellen Multitasking-Talenten. Doch bevor man auf sein Herz hört, sollte man die rosarote Brille abnehmen und nachschauen, ob die anfängliche Begeisterung für M1 und M1 Pro wirklich ihre Richtigkeit hat.
Der Apple M1-Chip ist mit 8-Core CPU mit 4 Performance-Kernen und 4 Effizienz-Kernen, 8-Core GPU und 16-Core Neural Engine ausgestattet. Der Apple M1 Pro-Chip hingegen mit 8‑Core CPU mit 6 Performance-Kernen und 2 Effizienz-Kernen, mit 14-Core GPU und 16-Core-Neural Engine. Optional mit 10-Core CPU und 14-Core GPU oder 10-Core CPU und 16-Core GPU und mit Media Engine (Hardware-beschleunigtes H.264, HEVC, ProRes RAW), dem Codieren und Decodieren von Video, erobert das MacBook Pro 14“ M1-Pro die Herzen der 4K-Videos, Musikproduktion, Programmierung oder 3D. Deutlich weniger verliebt zeigen sich diese Anwendungen bei dem M1-Chip für das MacBook Pro 13“.
Das Display – Ein Zeichen von Größe?
Das MacBook Pro 13“ M1 ist schon mit einer 33,78 cm-Diagonale (13,3 Zoll) auf die Welt gekommen, da hat es das MacBook Pro 14“ M1-Pro noch gar nicht gegeben. Ein Jahr später war es dann soweit und das MacBook Pro 14“ M1 Pro tritt in den Markt ein. Mit 35,97 cm in der Diagonale (14,2 Zoll) schafft es den Absprung auf dem Bildschirm. Doch nicht nur der Bildschirm ist größer, auch die Art des Bildschirms hat sich weiterentwickelt.
Das MacBook Pro 14“ M1 Pro löst sich vom MacBook Pro 13“ M1 bekannten Retina Display und wechselt zum Liquid Retina XDR Display. Die Folge davon? Eine deutlich höhere native Auflösung (3024 x 1964 bei 254 ppi) und ein extremer Dynamikbereich. Ein Kontrastverhältnis von 1.000.000:1, eine 1.000 Nits durchgehende XDR-Helligkeit und feste Aktualisierungsraten von 47,95 Hz, 48,00 Hz, 50,00 Hz, 59,94 Hz und 60,00 Hz verhindern, dass das MacBook Pro 13“ in Auflösung und True Tone gewinnen kann. Beide haben zwar die True-Tone-Technologie und einen großen Farbraum (P3), aber im Punkto Auflösung kann das MacBook pro 13“ M1 mit 2560 x 1600 Pixeln bei 227 ppi und 500 Nits Helligkeit nicht mithalten. Dafür ist der M1-Prozessor mit seinem Retina-Display nicht scharf genug.
Arbeitsspeicher und Speicherplatz – Ein Freiraum, den jedes MacBook braucht
Mit 8 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher (RAM) eröffnet das MacBook Pro M1 mit 13 Zoll Möglichkeiten, auf aktuell genutzte Programme und Daten schnell zuzugreifen. Reibungslose Abläufe und Multitasking stehen dabei an erster Stelle. Für das MacBook Pro 14 M1 Pro ebenfalls. Mit 16 GB RAM ermöglicht es mehr Leistung durch mehr Raum.
Auch beim SSD-Speicher macht das MacBook Pro 14“ M1 Pro einen Satz nach vorne. Sein Speicherplatz beginnt bei 512 GB SSD und endet optional erst bei 8 TB SSD. Das MacBook Pro 13“ M1 macht kleinere Sprünge und bietet einen 256 GB SSD, optional mit 512 GB SSD, 1 TB SSD oder 2 TB SSD-Speicher an. Seine Größe spiegelt sich also nicht nur im Display wieder, sondern vor allem auch im Speicher.
Das beleuchtete Magic-Keyboard und sein Tick mit dem Klick!
Das MacBook Pro 13“ M1 und das MacBook Pro 14“ M1-Pro haben beide ein Force Touch Trackpad für präzise Zeigersteuerung und druckempfindliche Funktionen (ermöglicht Force Klicks, Beschleunigung, drucksensitives Zeichnen und Multi-Touch Gesten). Ohne Touch-Bar geht es für das MacBook Pro 14“ mit 79 (ISO Tasten, einschließlich 12 Funktionstasten in voller Größe und 4 Pfeiltasten in umgekehrter T-Anordnung) weiter. Das MacBook pro 13“ M1 hat eine Touch-Bar, dafür aber nur 66 (ISO) Tasten. Durch ihren Umgebungslichtsensor achten beide Tastaturen stets auf eine gute Außenwirkung und beleuchten die Tasten für Auge und Sinn.
Das Mikrofon und die Kamera – Wo man etwas hören will, will man auch etwas sehen
Das MacBook Pro 14“ M1-Pro ist nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch eine für die Optik und das Ohr. Mit einer 1080p FaceTime HD Kamera und einem Hi‑Fi 6‑Lautsprecher-System mit Tieftönern mit Kräfteausgleich schafft es etwas, wozu dem MacBook Pro 13“ M1 der Zugang fehlt. Es unterstützt 3D Audio bei Wiedergabe von Musik oder Video mit Dolby Atmos auf den integrierten Lautsprechern. Einen Ring aus drei Mikrofonen in Studioqualität mit hohem Signal-Rausch-Verhältnis und gerichtetem Beamforming haben wiederum beide Macbooks und können sich in dieser Hinsicht nichts vormachen.
Das MacBook Pro 13“ M1 glänzt mit einer 720p FaceTime HD Kamera und unterstützt Dolby Atmos.
Wenns um Strom geht, meldet sich das Pro 14“ als erstes!
Eine Lithium-Polymer-Batterie mit 70 Wattstunden sorgt beim Apple MacBook Pro 14“ M1-Pro dafür, dass irgendwann auch mal Schluss sein muss. Jedes Herz, jede Bewegung und jeder Klick brauchen auch einmal eine Pause. Wie lang es allerdings bis zur nächsten Pause dauert, ist entscheidend. Das MacBook Pro 14“ M1-Pro hält bis zu 17 Stunden in der Wiedergabe von Filmen und bis zu 11 Stunden beim drahtlosen Surfen durch. Schonungslos getoppt wird diese Leistung vom MacBook Pro 13“ M1 mit bis zu 17 Stunden beim drahtlosen Surfen und mit bis zu 20 Stunden bei der Wiedergabe von Filmen mit der Apple TV-App. Einige Std. drahtloses Surfen und Filmwiedergaben mehr, was will man mehr?
Anschlüsse – Ein letzter Unterschied?
Das MacBook Pro 14“ M1-Pro hat einen SDXC Kartensteckplatz, einen HDMI-Anschluss und eine 3,5 mm Kopfhöreranschluss. Auch ein MagSafe 3 Anschluss soll sein und drei Thunderbolt 4 (USB-C) Anschlüsse mit Unterstützung für Aufladen, DisplayPort, Thunderbolt 4 (bis zu 40 Gbit/s) und USB 4 (bis zu 40 Gbit/s). Die Anschlüsse des Macbook Pro 13“ M1 umfassen ein bisschen weniger. Es hat zwei Thunderbolt / USB 4 Anschlüsse mit Unterstützung für Aufladen, DisplayPort, Thunderbolt 3 (bis zu 40 Gbit/s) und USB 3.1 Gen 2 (bis zu 10 Gbit/s.
Beide MacBooks werden über ihren USB-C-Power Adapter geladen.
MacBook Pro 13“ M1 vs Pro 14“ M1-Pro – Fazit
Das MacBook Pro 14“ M1 Pro steht im direkten Vergleich mit dem MacBook Pro 13“ M1 besser da. Die bessere Ausstattung, die bessere Leistung, die höhere Auflösung und der modernere Eindruck halten es für die Zukunft fit und lassen lediglich in der Akkulaufzeit einen Wunsch übrig. Das MacBook pro 13“ M1 ist aber auch nicht schlecht, wenn man ein solides Notebook braucht, das grundlegende Anforderungen und die darüber hinaus erfüllen soll. Apple Intelligence ist dein persönliches Intelligenz-System und übernimmt die Navigation, wenn Unklarheit herrscht. Gamer, Programmierer oder Künstler sind mit der moderneren Version besser bedient. Es reagiert besser, rechnet schneller und hat mehr Raum für Multi-Tasking und Anwendungen. Mit diesem Fazit geht dieser Vergleich nun zu Ende, lässt aber noch eine Sache offen.
Apple MacBook Pro 13“ M1 und Pro 14“ M1-Pro refurbished
Ein jeder Herzschlag und ein jeder Puls stoppt. Fängt er nicht wieder an, geht ein Leben zu Ende. Für das MacBook pro 13“ Pro und das MacBook Pro 14“ M1-Pro muss das nicht das Ende bedeuten, denn oftmals ist ein Ende auch ein neuer Anfang. Ausgetauscht und erneuert erwachen sie zum Leben und machen genau da weiter, wofür beide Herzen schlagen: Für Top-Leistung und Spitzen-Performance.





